Wie kann man die Aura sehen?

1Das Erlernen des Aura-„Lesens“ bedeutet, behutsam und mit Verständnis statt mit Urteil die verschiedenen Kapitel des „Buches des Lebens“ einer Person auf sich zukommen zu lassen. Diese können sich in Form von Farben, Bildern, Empfindungen oder Symbolen zeigen. Nur die in langjähriger Praxis erlangte Erfahrung erlaubt es, deren Bedeutung zu deuten.

Die Aura lesen bedeutet, sich in eine Welt zu begeben, in der die Farben, die Schattierungen und der Glanz dessen, was sich zeigt, unvergleichlich sind. Es erlaubt, der Person, welche sich lesen lässt, eine Erklärung und eine Hilfe zu geben im Bezug auf die Schwierigkeiten und die Krankheiten, die im Gange sind. Das Aura-Lesen ist ein wertvolles Instrument für den Therapeuten und für den, der seinem Nächsten helfen möchte.

Die Gabe des Empfangens, welche man zu fördern lernt, setzt eine innere Transparenz voraus. Sie ist der Grund, weshalb das Erlernen des Aura-Lesen untrennbar mit einer Arbeit des inneren Wachens verbunden ist. Jede Farbe, jedes Bild das wir erhalten, ergibt zusammen ein immer genaueres Bild von der Person, die wir vor uns sehen.

Einen Blick wahrzunehmen, den man als menschlichen Organismus erkennt und die feinstofflichen Körper als Gesamtheit und untrennbare Einheit, welche ihn bewohnt, erlaubt es, eine intensivere und authentischere Lebensqualität zu haben. Es erlaubt, die göttlichen, menschlichen und animalischen Aspekte, die in uns sind, anzunehmen, die Einzigartigkeit des eigenen Seins und das der anderen zu genießen und die Freiheit des Ich-Selbst-Seins wiederzuerlangen.

Diese innere Freiheit kann nach und nach durch das Bewusstwerden der „Heiligkeit“, die jeden Augenblick unseres Lebens und unseres Alltags durchdringt, gepflegt werden.

Das Unbekannte, das Verneinte, ein bisschen besser zu kennen erlaubt dem Körper, sich zu entspannen und jene unausweichlichen Seelenzustände wie Leid, Schmerz und Unbehagen mit mehr Gelassenheit zu leben, weil man begreift, dass alles Teil eines Wachsens ist, des Wachsens der Seele.

Die Hindernisse werden von uns aufgestellt, von unserer Sichtweise, und sie überleben nur, weil wir akzeptieren, sie als solche zu sehen. Die Antworten und die Lösungen hängen vom Blick ab, mit dem man die Welt wahrnimmt und bemisst, und den Blick zu verändern hängt von der Bedeutung ab, die wir den Hindernissen geben, die uns das Leben in den Weg stellt. Wenn man den Blick im Feuer des Herzens hat, gibt es keine Hindernisse mehr.

Wachsen bedeutet, das eigene Gleichgewicht zwischen Seele und Körper wieder zu finden und die Antworten auf die Probleme, die uns das Leben stellt, zu verarbeiten, indem wir die Automatismen loslassen, welche uns konditionieren. In dieser Seelenqualität hat es das Hindernis nie gegeben, und das Gefühl das daraus entsteht, ist, das Hindernisse und ihre illusorische Realität mit der Flamme des Herzens verbrannt zu haben.

Jede Erfahrung ist es wert, gelebt zu werden und hilft, den eigenen Blick zu schulen. Ohne Urteil, mit aufrichtiger Zärtlichkeit und mit ein bisschen Humor zu beobachten, kann uns helfen, jede Verabredung mit unserem reellen Leben zu einer Quelle der Bereicherung und des Wachsen zu machen.

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